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Argentinische Alltagswörter: laburo, quilombo, pibe, guita

Ein vom Lunfardo geprägtes Kit: laburo (Arbeit), quilombo (Chaos), pibe/piba (Kind), guita (Geld), boludo (Alter/Idiot), copado (cool), bondi (Bus), morfar (essen) — stark italienisch beeinflusst.

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Erklärung

Der argentinische Alltagswortschatz trägt eine starke Lunfardo-Schicht — den aus der italienischen Einwanderung geborenen Slang von Buenos Aires. Kernwörter: laburo / laburar (Arbeit, vom italienischen lavoro), morfar (essen), guita (Geld), mango (ein Peso, eine „Mark“), bondi (Bus).

Menschen und Urteile: pibe/piba (Kind, junger Mensch), mina (Frau, umgangssprachlich), boludo/a und pelotudo/a (Idiot — oder unter Freunden ein liebevolles „Alter“), copado und groso (super, cool) und quilombo (ein Chaos — eines der nützlichsten Wörter überhaupt).

Verstärker und Füllwörter besiegeln den Akzent: re vor einem Adjektiv heißt „sehr“ (re copado, re caro), bárbaro bedeutet „großartig“, und che eröffnet oder beschließt fast alles. Ein Dutzend dieser Wörter erschließt die meisten lockeren Porteño-Gespräche.

Beispiele

Tengo un montón de laburo esta semana.
Ich habe diese Woche jede Menge Arbeit.

Region: AR

Se armó un quilombo bárbaro en la oficina.
Im Büro brach ein riesiges Chaos aus.

Region: AR

Ese pibe está re copado.
Der Junge ist echt cool.

Region: AR

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