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Chilenische Alltagswörter: cachái, weón, bacán, pololo, fome

Ein Überlebenskit an Chilenismen: cachái (kapiert?), weón/hueón (Alter/Idiot), bacán (super), fome (langweilig), pololo/a (fester Freund/feste Freundin), la raja (klasse), cuático (heftig/seltsam), al tiro (sofort).

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Erklärung

Der Schlüsselstein ist weón (geschrieben hueón/güeón, von huevón). Wie das argentinische boludo schwankt es allein durch den Ton von der Beleidigung zum liebevollen „Alter“: ese weón (der Typ), no seai weón (sei kein Idiot), weón, ¿cómo estai? (Alter, wie geht's?). Es dient auch als Füllwort.

Urteile: bacán, la raja und filete heißen „super“; fome heißt „langweilig/mies“; cuático heißt „heftig, übertrieben oder seltsam“; penca heißt „mickrig“. Menschen und Leben: pololo/a ist ein fester Freund/eine feste Freundin (pololear = zusammen sein), cabro/a chico ist ein kleines Kind, la once ist die abendliche Tee-Mahlzeit, und carrete ist eine Party (carretear = feiern).

Zeit und Art: al tiro heißt „sofort“, altiro nomás „genau jetzt“, und la raja / bacán dienen als begeistertes Ja. Cachái („kapierst du?“) durchzieht fast jeden Satz. Ein Dutzend davon plus po und die Voseo-Verbformen — und man klingt erkennbar chilenisch.

Beispiele

Oye weón, ¿cachái la fiesta del sábado? Va a estar bacán.
Hey Alter, weißt du von der Party am Samstag? Die wird super.

Region: CL

Esa película estaba súper fome.
Der Film war echt langweilig.

Region: CL

Voy al tiro, espérame en la esquina con tu polola.
Ich komme sofort, warte an der Ecke mit deiner Freundin.

Region: CL

Verwandte Regeln