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Alltägliche mexikanische Interjektionen: órale, güey, no manches, qué onda
Der Gesprächskitt des mexikanischen Spanisch: güey/wey (Alter), órale (wow/okay/komm schon), qué onda (was geht), no manches / no mames (echt jetzt!), neta (im Ernst / die Wahrheit), chido/padre (cool).
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Erklärung
Güey (in SMS wey geschrieben, von buey „Ochse“) ist das mexikanische „Alter/Kumpel“. Unter Freunden ist es ständig und liebevoll (¿qué onda, güey?) doch gegenüber Fremden oder im falschen Ton beleidigt es („Idiot“). Es dient auch als Füllwort, ähnlich dem deutschen „ey“.
Órale ist eine Allzweck-Interjektion: Überraschung („wow!“), Zustimmung („okay, klar“), Ermutigung („komm, los“) oder Bestätigung. Der Verwandte ándale treibt zur Tat („beeil dich / genau / weiter“), und híjole drückt Bestürzung aus („oje“). Qué onda / qué pedo (derber) heißen „was geht / was ist los“.
Unglauben ist no manches (mild) und no mames (vulgär): „echt jetzt!, du machst Witze!“. Neta heißt „die Wahrheit / im Ernst“ (¿es neta? = „im Ernst?“). Lob ist chido und padre und, stärker, padrísimo („super“). Fresa bezeichnet jemanden Schicki/spießig, und ein naco ist geschmacklos/proletig. Diese Handvoll Wörter, plus güey als Satzzeichen, trägt die meisten lockeren mexikanischen Gespräche.
Beispiele
Was geht, Alter? Wie geht's dir?
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Echt jetzt?! Im Ernst?
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Wow, dein Auto ist echt cool.
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