grammar.subjunctive.overview
Wann der Subjunktiv einsetzt: die Übersicht
Der Subjunktiv erscheint in Nebensätzen nach Auslösern aus den Bereichen Wille, Emotion, Zweifel und Irrealität — typischerweise mit que und einem Subjektwechsel: quiero que vengas.
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Erklärung
Der Subjunktiv ist keine Zeitform, sondern ein Modus, und er erscheint meist in Nebensätzen nach einem ‚Auslöser‘ im Hauptsatz — typischerweise mit que und einem Subjektwechsel: quiero que vengas, me alegra que estés. Er kennzeichnet Informationen, die gewünscht, bezweifelt, emotional bewertet oder auf andere Weise nicht als Tatsache behauptet werden.
Die wichtigsten Auslösergruppen, jede mit einer eigenen Regel: Wunsch und Einflussnahme (quiero que, te pido que), Emotion (me alegra que), Zweifel und Verneinung (no creo que, dudo que), unpersönliche Urteile (es importante que), Finalangaben (para que), zukünftig-offene Zeitangaben (cuando llegues), unbekannte oder nicht-existente Bezugsnomina (busco a alguien que sepa…) und ojalá / quizás.
Zwei Grundregeln halten den Subjunktiv in Schach. Bei gleichem Subjekt verwendet das Spanische in der Regel den Infinitiv: quiero ir, nicht *quiero que yo vaya. Und die Behauptung einer Tatsache erfordert den Indikativ: creo que viene, es verdad que llegó, sé que funciona.
Beispiele
Ich möchte, dass du es dir gut überlegst.
Region: global
Ich glaube, er hat recht.
Region: global
Ich möchte, dass du darüber nachdenkst, obwohl ich glaube, dass du die Antwort schon kennst.