grammar.subjunctive.ojala
Ojalá: Hoffnungen und Bedauern
Ojalá + Präsens Subjunktiv drückt Hoffnung aus (ojalá venga); + Imperfekt Subjunktiv einen kaum erfüllbaren Wunsch (ojalá viniera); + Plusquamperfekt Subjunktiv Bedauern über die Vergangenheit (ojalá hubiera venido).
grammarB1✓ Geprüftv0.1.0
Erklärung
Ojalá (‚ich hoffe / wenn nur‘) steht immer mit dem Subjunktiv, mit oder ohne nachfolgendes que. Das Wort stammt aus dem Arabischen ‚in shā’ Allāh‘ und drückt einen Wunsch aus, dessen Realisierbarkeit allein durch die gewählte Zeitform bestimmt wird.
Präsens Subjunktiv = eine echte Hoffnung auf die Zukunft: ojalá venga, ojalá apruebe el visado. Imperfekt Subjunktiv = ein Wunsch, der als unwahrscheinlich oder kontrafaktisch gilt: ojalá viniera, ojalá tuviéramos más tiempo. Plusquamperfekt Subjunktiv = Bedauern über die Vergangenheit: ojalá hubiera venido, ojalá lo hubiéramos sabido.
Ojalá kann auch allein als herzliches ‚Ich hoffe es!‘ stehen: ¿Crees que baje el dólar? — ¡Ojalá!
Beispiele
Ich hoffe, das Visum wird genehmigt.
Region: global
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit.
Region: global
Ich hoffe, dass morgen alles gut geht.