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Bolivianische Alltagswörter: chango, yapa, jailón

Grundausstattung: chango/a (Kind), imilla (Mädchen), wawa (Baby), yapa (eine kleine Dreingabe), pucha (Mist), elay (schau! — camba), jailón (eingebildet/snobistisch), casero/a (Stammverkäufer).

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Erklärung

Eine Grundausstattung: chango/changa (Kind/junger Mensch), imilla (Mädchen, aus dem Quechua), wawa (Baby), yapa (ein kleines Extra obendrauf), pucha (mildes 'Mist'), elay (schau!/da ist es — tiefländisch), jailón (eingebildet/Snob), casero/a (Stammverkäufer), trufi und micro (Sammeltransport).

Tiefländischer (camba) und hochländischer (colla) Wortschatz unterscheiden sich; 'elay', das verkürzte 'pue' und ein schnelleres Sprechtempo kennzeichnen den Osten. Wer ein Dutzend dieser Wörter aufschnappt, wird die meisten Alltagsgespräche mühelos verfolgen.

Einige weitere hochfrequente Wörter runden die Grundausstattung ab: die Bestätigungspartikel ¿no ve? ('stimmt's?'), harto/a für 'viel' (hay harta gente), pe als verkürztes pues sowie macana für 'wie schade' (qué macana). Viele dieser Ausdrücke sind pan-andisch und gelten auch im andinen Peru, was ihre Reichweite erweitert.

Beispiele

Dame la yapa, casero.
Gib mir eine Dreingabe, (Stammverkäufer).

Region: BO

Ese chango es bien jailón.
Dieser Junge ist wirklich eingebildet.

Region: BO

Qué macana, ya se fue el micro.
Wie schade, der Bus ist schon weg.

Region: BO

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